Meldung vom 26.02.2026

Mehr Sicherheit auf den Straßen: Wie Mercedes-Benz mit Bilddaten aus dem realen Verkehr dazu beiträgt

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  • Mercedes-Benz setzt auf Bild- und Sensordaten aus dem Alltagsverkehr der Kundenflotte zur Weiterentwicklung von Fahrassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen
  • Datenerhebung mit Zustimmung von Fahrzeughalterinnen und -haltern
  • Realitätsnahe Daten tragen erheblich dazu bei, die Verkehrssicherheit zu verbessern – für alle Verkehrsteilnehmenden
  • Digitale Verantwortung und Datenschutz sind Voraussetzung für die Mobilität der Zukunft

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Mercedes-Benz macht bei der Weiterentwicklung von Fahrassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen einen konsequenten Schritt in Richtung Zukunft: Seit Ende Juli 2025 nutzt das Unternehmen Sensor- und Videodaten aus der Kundenflotte, um unterschiedliche Verkehrsteilnehmende und atypische Verkehrssituationen künftig noch besser zu erkennen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen – ein weiterer Beitrag auf dem Weg zur „Vision Zero“, dem Ziel eines Straßenverkehrs ohne Todesopfer bis 2050 in der Europäischen Union.
Die Datenerhebung erfolgt ausschließlich nach Einwilligung der Fahrzeughalterinnen und -halter. Zudem informiert das Unternehmen transparent über das Vorgehen und die Nutzung und Verarbeitung der Daten.
 
„Unsere Vision ist klar: Der Straßenverkehr muss für alle sicher sein. Voraussetzung dafür sind qualitativ hochwertige Daten. Denn Fahrassistenzsysteme und automatisierte Funktionen können nur dann zuverlässig reagieren, wenn sie mit realitätsnahen und vielfältigen Daten trainiert sind. Grundlage dafür sind künftig Bilddaten aus Kundenfahrzeugen. Dabei ist unser Anspruch in Sachen Datenschutz genauso hoch wie unser Anspruch an Sicherheit. Darauf dürfen unsere Kundinnen und Kunden und alle Verkehrsteilnehmenden vertrauen. Das ist die Basis für die Akzeptanz des automatisierten und vernetzten Fahrens.“
Renata Jungo Brüngger, Vorständin für Integrität, Governance und Nachhaltigkeit bei Mercedes-Benz
 
Datenvielfalt als Schlüssel für Verkehrssicherheit
Die zunehmende Komplexität im Straßenverkehr stellt hohe Anforderungen an Assistenz- und Automatisierungsfunktionen in Fahrzeugen. Je realistischer die Systeme trainiert werden, desto sicherer und zuverlässiger verhalten sie sich im Alltag. Bisher greift Mercedes-Benz auf Daten zurück, die von Testfahrzeugen weltweit erhoben werden. Um automatisierte Systeme so zu trainieren, dass sie alle Arten von
Verkehrsteilnehmenden und -situationen zuverlässig erkennen, sind vielfältige und reale Daten aus dem Verkehrsgeschehen notwendig.
 
Durch die ergänzenden Bilddaten aus den Kundenfahrzeugen können die Systeme künftig noch besser auf seltene Personengruppen wie Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen reagieren. Ziel ist es, die Systeme mit dem breiten Spektrum an Situationen zu trainieren, auf die sie auch im Einsatz in der realen Welt treffen.
Auch seltene Verkehrssituationen, wie temporäre Verkehrsführungen oder Pop-up-Radwege, oder ungewöhnliches Verhalten von Verkehrsteilnehmenden fließen damit in die Trainingsdaten ein.
 
Die Datenvielfalt aus den Kundenfahrzeugen trägt darüber hinaus zur Identifikation potenzieller Gefährdungspunkte im Straßenverkehr bei. So kann die Sicherheit nicht nur im Fahrzeug selbst, sondern perspektivisch auch durch angepasste Verkehrsführung oder infrastrukturelle Maßnahmen verbessert werden. Der kontinuierliche Erkenntnisgewinn aus der Kundenflotte fließt via Software-Updates in die Optimierung der Fahrassistenzsysteme ein.
 
Datenschutz im Zentrum
Datenschutz und Datensicherheit haben bei Mercedes-Benz einen hohen Stellenwert. Das Unternehmen folgt dabei den Prinzipien „Privacy by Design“ und „Privacy by Default“: Schon in der Produktentwicklung sind Datenschutz und IT-Sicherheit fest verankert.
 
Die Bilddaten aus den Kundenfahrzeugen werden ausschließlich orts- oder ereignisbasiert – zum Beispiel bei starken Bremsmanövern - temporär gespeichert und dann selektiv an das Mercedes-Benz Backend übertragen. Dort werden sie in der Regel anonymisiert und von der Fahrzeugidentifikation getrennt.
 
Die Kundinnen und Kunden von Mercedes-Benz entscheiden, ob sie die Daten ihres Fahrzeugs bereitstellen möchten und können diese Entscheidung jederzeit widerrufen.
 
Verkehrsteilnehmende, die potenziell von der Bilddaten-Erhebung durch Fahrzeuge erfasst wurden, können sich unter Angabe von Ort und Zeit an Mercedes-Benz wenden und die Löschung möglicher Aufnahmen anfordern.
 
Digitales Vertrauen als Teil nachhaltiger Mobilität
Die Mobilität der Zukunft wird von digitalen Technologien und Services geprägt. Digitales Vertrauen ist ein wesentlicher Teil nachhaltiger Unternehmensführung bei Mercedes-Benz. Unser Anspruch ist es, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden und weiterer Stakeholder, wie andere Verkehrsteilnehmende, in Mercedes-Benz und in den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Innovationen auf- und weiter auszubauen.
 
Das Unternehmen verfolgt dazu einen interdisziplinären Entwicklungsansatz: Expertinnen und Experten aus Entwicklung, Recht, Ethik und Compliance arbeiten von Beginn an eng zusammen, um technische Innovationen verantwortungsvoll umzusetzen.
 
 
 
 
 
 
Mercedes-Benz in Österreich
Die Mercedes-Benz Österreich GmbH sowie die Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH sind 100-Prozent-Töchter der Mercedes-Benz AG. Der Sitz der Unternehmen ist in Eugendorf. Die Unternehmen koordinieren mit rund 317 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vertriebs-, Marketing-, Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Mercedes-Benz Österreich ist Generalimporteur der eingetragenen Marken Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Handelspartnernetz und die von den Agenten betriebenen Betriebsstandorte. Die Servicearbeiten werden von den autorisierten Werkstätten durchgeführt. Im Jahr 2025 wurden in Österreich 10.960 Mercedes-Benz PKW (inkl. V-Klasse) und 5.714 Transporter (exkl. V-Klasse) zugelassen.
 
Weitere Informationen von Mercedes-Benz Österreich im Internet:
http://presse.mercedes-benz.at
 
 
Mercedes-Benz Jubiläumsjahr „140 Jahre Innovation“
Seit Carl Benz vor 140 Jahren das Patent für das erste Automobil angemeldet hat und Gottlieb Daimler kurz darauf die Motorkutsche baute, hat sich Mercedes-Benz der stetigen Innovation verschrieben, um die begehrenswertesten Autos der Welt für seine Kundinnen und Kunden zu bauen. Dieser Anspruch hat jede Innovation vorangetrieben – vom ersten Automobil der Welt im Jahr 1886 bis hin zu den intelligenten und sicheren aktuellen Elektrofahrzeugen, wie dem neuen GLC und dem preisgekrönten neuen CLA. Mit der neuen S-Klasse setzt das Unternehmen die größte Modelloffensive seiner Unternehmensgeschichte fort. Mit Leidenschaft für Leistung und Pioniergeist, Exzellenz und konsequenter Kundenorientierung hat die Marke mit dem Stern stets die Zukunft der Mobilität geprägt. Das Ergebnis geht weit über technische Errungenschaften hinaus - es schafft das unverwechselbare Gefühl, für das Mercedes-Benz in seinem ganzen Wirken steht: Willkommen zu Hause.
Mercedes-Benz feiert 140 Jahre Innovation und schickt drei neue S-Klasse Limousinen auf eine transkontinentale Reise zu 140 Zielen weltweit. Jeder Ort stellt die Technologie, das Erbe, den Pioniergeist und die weltweite Präsenz der Marke heraus. Unterwegs können Kundinnen und Kunden, Fans sowie Kolleginnen und Kollegen an den Feierlichkeiten teilhaben – auf einer epischen Reise, die bis Oktober dauert. Verfolgen Sie die „140 Years. 140 Places“-Tour über sechs Kontinente in unserem „140 Jahre Innovation | Mercedes-Benz Media“-Special sowie in der Mercedes-Benz Community.
 

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