Meldung vom 14.10.2019

Professor Ferdinand Porsche Preis 2019: MirrorCam des neuen Actros als herausragende Entwicklung ausgezeichnet

Professor Ferdinand Porsche Preis für MirrorCam

Mercedes-Benz Actros mit MirrorCam

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Der Professor Ferdinand Porsche Preis geht zum wiederholten Mal an die Daimler AG. Die Technische Universität Wien zeichnet Prof. Dr. Uwe Baake, Leiter der Entwicklung bei Mercedes-Benz Trucks, für die Entwicklung der MirrorCam aus. Im neuen Mercedes-Benz Actros ersetzt diese den Haupt- sowie Weitwinkelspiegel und sorgt damit für ein Mehr an Sicherheit und Kraftstoffeffizienz.

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„Die MirrorCam unterstützt den Fahrer vor allem in kritischen Fahrsituationen - nicht nur auf der Autobahn, sondern auch in der Stadt, wo es gilt, insbesondere die schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer noch besser zu schützen“, so Prof. Dr. Uwe Baake. Dank verbesserter Aerodynamik kann zudem der Spritverbrauch reduziert werden. Der Professor Ferdinand Porsche Preis zählt seit 1977 zu den bedeutendsten und mit 50.000 Euro höchstdotierten Auszeichnungen und wird alle zwei Jahre an Ingenieure verliehen, die besonders herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugentwicklung erbracht haben.

Erstmals in einem Serien-Lkw ersetzt im neuen Actros mit der MirrorCam ein Kamerasystem die herkömmlichen Haupt- und Weitwinkelspiegel. Die MirrorCam verbessert Sicherheit und Aerodynamik. Das System arbeitet komplett mit Digitalkameras und Displays. Die stromlinienförmigen Kameras sind rechts und links am Dachrahmen befestigt. Ihre Bilder werden auf zwei 15 Zoll großen Displays angezeigt, die innen an den A-Säulen der Kabine angebracht sind. Die Helligkeit der Displays lässt sich manuell regeln. Der Sichtbereich kann, wie bei der herkömmlichen Spiegelverstellung, über das Türbedienfeld verändert werden. Darüber hinaus ist das Kamerasystem beheizbar.

Die MirrorCam bietet eine erheblich verbesserte Rundumsicht. Angenehmer Nebeneffekt: Der Fahrer hat auch schräg nach vorn an den A-Säulen vorbei einen guten Blick, sein Sichtfeld vergrößert sich – ein Mehr an Sicherheit. Damit nicht genug: Bei herkömmlichen Spiegelsystemen kann es vorkommen, dass der Fahrer mit falsch eingestellten Spiegeln unterwegs ist und so auf der Beifahrerseite einen sogenannten „Toten Winkel“ kreiert. In diesem können insbesondere Fußgänger und Radfahrer leicht übersehen werden. Mit der MirrorCam hingegen gibt es das Problem der falsch eingestellten Spiegel nicht mehr, weil sich die Kamera vor dem Start automatisch optimal einrichtet und das Display aus jeder Perspektive das gleiche vollständige Bild zeigt.

Mehrere Hilfsfunktionen der MirrorCam unterstützen den Fahrer: Bei Sattelzugmaschinen schwenkt während der Kurvenfahrt das Bild des kurveninneren Displays mit und liefert so eine optimale Sicht auf den gesamten Trailer. Distanzlinien tragen zu einer besseren Einschätzung des rückwärtigen Verkehrs bei. Außerdem kann eine zusätzliche Linie, die sich individuell einstellen lässt, beispielsweise das Trailerende anzeigen. So wird das zentimetergenaue Rangieren noch einfacher. Auch verfügt die MirrorCam über eine spezielle Rangieransicht beim Rückwärtsfahren: Im oberen Bereich des Displays wird dabei der fahrzeugnahe und im unteren – mit einer gewissen Überschneidung – der fahrzeugferne Bereich angezeigt.

Bei beginnender Dunkelheit wechselt das System in eine Art Nachtsicht-Modus, um den Fahrer nicht zu blenden und die Strahleneffekte der Scheinwerfer anderer Verkehrsteilnehmer zu reduzieren. Das System verhindert aber auch tagsüber bei direkter Sonneneinstrahlung, dass der Fahrer von hinten geblendet wird. Und wenn der Fahrer Pause macht oder schläft, kann er durch einen Schalter am Bett das System für jeweils zwei Minuten aktivieren. Das ermöglicht ihm, auch bei geschlossenen Vorhängen über die Displays jederzeit das Fahrzeugumfeld zu kontrollieren. Das MirrorCam System ist zertifiziert nach der geltenden UN-Regelung R46 für Rückspiegel.


Die Mercedes-Benz Österreich GmbH
Die Mercedes-Benz Österreich GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Daimler AG. Der Sitz des Unternehmens ist in Eugendorf. Mercedes-Benz Österreich ist Generalimporteur der eingetragenen Daimler-Marken Mercedes-Benz und smart bei Pkw sowie der Marken Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge, Unimog und FUSO. Das Unternehmen koordiniert mit rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vertriebs-, Marketing- Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Händlernetz und die von den Händlern betriebenen Betriebsstandorte. Die Servicearbeiten werden von den autorisierten Werkstätten durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden in Österreich 15.271 Mercedes-Benz PKW (inkl. V-Klasse), 6.005 Transporter (exkl. V-Klasse), 1.347 Mercedes-Benz LKW und 1.470 smart zugelassen.
Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH (MBFS), ein Tochterunternehmen der Daimler Financial Services AG, dem Finanzdienstleistungsunternehmen der Daimler AG bietet mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement innovative Mobilitätsdienstleistungen an. Bereits heute wird jedes dritte Fahrzeug im Markt über das Tochterunternehmen finanziert.

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Ansprechpartner

Ulrike Kobler
Pressesprecherin Truck 
 
Mercedes-Benz Österreich GmbH
Mercedes-Benz Platz 1
5301 Eugendorf
Tel.: +43 (0)50 1886-543
E-Mail: ulrike.kobler@daimler.com

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