Meldung vom 14.09.2018

Jeder Unfall ist einer zu viel

Mercedes-Benz Sicherheits-Assistenzsysteme

Mercedes-Benz Sicherheits-Assistenzsysteme: Jeder Unfall ist einer zu viel

Mercedes-Benz Actros 1853 LS 4x2, Safety Truck, Exterieur, yellowstone, OM 471 Euro VI mit 390 kW (530 PS), 12,8 L Hubraum, -12-Gang Mercedes PowerShift 3, Active Brake Assist 5, Abstandshalte-Assistent, Verkehrszeichen-Assistent und Abbiege-Assistent, Spurhalte-Assistent, Stabilitätsregel-Assistent, Aufmerksamkeits-Assistent, Active Drive Assist, MirrorCam, Predictive Powertrain Control, BiXenon-Scheinwerfer.

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Das Thema Lkw-Sicherheit wird derzeit heiß diskutiert. Die einen fordern schärfere Gesetze, die anderen „Abschaltverbote“ für Assistenzsysteme. Mercedes-Benz arbeitet seit langer Zeit an der Unfallvermeidung: Die enge Zusammenarbeit von Unfallforschung und Entwicklung macht Mercedes-Benz Lkw zum Vorreiter auf diesem Gebiet.

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In den vergangenen Monaten wurde verstärkt von schweren Unfällen an Stauenden sowie zwischen Lkw und Radfahrern oder Fußgängern berichtet. Dabei ist die reine Zahl im Jahres-vergleich in Deutschland im innerstädtischen Bereich ungefähr konstant geblieben, auf der Autobahn sogar gesunken. Dennoch ist jeder dieser Unfälle für Mercedes-Benz Lkw einer zu viel. Deshalb arbeiten Unfallforschung und Entwicklung fortlaufend an Systemen zur Unfallvermeidung und an deren systematischer Weiterentwicklung. Mercedes-Benz ist seit langer Zeit führend auf diesem Gebiet. Beispielsweise bei automatisierten Notbremssystemen oder beim Abbiege-Assistent, den Mercedes-Benz als vollintegriertes System derzeit als einziger Hersteller weltweit im Angebot hat.

Verschärfung von technischen Anforderungen zur Unfallverringerung
Unterstützung kommt beim Thema Lkw-Sicherheit auch aus der Politik. Die Zielsetzung ist dabei durchaus ehrgeizig: Halbierung der Zahl der im Straßenverkehr Getöteten innerhalb von zehn Jahren. Ein systematischer Ansatz, der beispielsweise zur Ausstattungspflicht mit automatisierten Notbremssystemen für neu zugelassene Lkw und Reisebusse seit November 2015 geführt hat – im November 2018 werden die technischen Anforderungen an solche Systeme verschärft. In der laufenden Revision der Richtlinie zur allgemeinen Fahrzeugsicherheit schlägt die EU-Kommission unter anderem vor, alle Lkw und Busse ab 2024 verpflichtend mit Abbiege-Warnsystemen auszustatten. „Sobald die technischen Anforderungen an die Typprüfung von Abbiege-Assistenzsystemen festgelegt sind, müssen also alle anderen Hersteller dem Beispiel von Mercedes-Benz folgen. Das ist als Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in ganz Europa zu begrüßen“, erklärt Dieter Schoch, zuständig für Nutzfahrzeugsicherheit im Bereich Politik und Außenbeziehungen bei Daimler. Der Einbau von Notbremsassistenzsystemen ist seit November 2015 Pflicht für Neufahrzeuge. Der Ausstattungsgrad des Fahrzeugbestands liegt im Fernverkehr bei nunmehr etwa 50 Prozent.

Lkw mit Sicherheitssystemen verursachen deutlich weniger Unfälle
Dass automatisierte Notbremssysteme sehr positiv wirken, zeigt das reale Unfallgeschehen eindeutig: Aktuelle Untersuchungen in Niedersachen und Baden-Württemberg belegen, dass Lkw, die mit einem solchen System ausgestattet sind, deutlich seltener Unfälle verursachen als Lkw ohne ein solches System. Schoch ist überzeugt: „Die schnelle verpflichtende Einführung eines Abbiege-Assistenten würde zu den gleichen Ergebnissen kommen.“

Detaillierte Unfallanalyse zur Verbesserung der Systeme notwendig
Andererseits muss sehr genau geschaut werden, wie die Unfälle im Detail zustande kommen, um weitere Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Mercedes-Benz setzt hier auf die hauseigene Unfallforschung, deren Ergebnisse sowohl in den Weiterentwicklungsprozess für unsere Systeme als auch in die Diskussion mit dem Gesetzgeber über zukünftige Gesetzesanforderungen eingehen. „Die Entwicklungsdynamik hier im Haus ist unheimlich hoch“, berichtet Schoch. „Die Sensorik wird technisch immer besser, die Algorithmen immer leistungsfähiger, die Systemauslegung insgesamt immer ausgefeilter.“ Außerdem wird die Vernetzung zwischen den Fahrzeugen, Informationen aus der Straßeninfrastruktur und Automatisierung zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Daher unterstützt Mercedes-Benz die Entwicklung einer integrierten Verkehrssicherheitsstrategie. Diese bezieht das Fahrzeug, den Fahrer und die Infrastruktur mit ein.

Abschaltbarkeit der Assistenzsysteme vom Gesetzgeber vorgeschrieben
In der Öffentlichkeit wird aktuell auch diskutiert, dass die besten Systeme nichts bringen, wenn sie durch den Fahrer abgeschaltet werden können. Die heutigen Systeme sind jedoch unter der gesetzlichen Rahmenbedingung entwickelt worden, dass der Fahrer jederzeit die Hoheit über sein Fahrzeug haben muss. Daher hat der Gesetzgeber die Abschaltbarkeit ursprünglich vorgeschrieben. „Diese macht aus unserer Sicht aber auch inhaltlich Sinn, dann wenn beispielsweise der Sensor durch ein Vorbaugerät verdeckt ist, wie im Schneepflugbetrieb von Fahrzeugen der Straßenmeisterei oder derzeit noch in einigen hochkomplexen Verkehrssituationen in der Stadt“, so Schoch. Die Weiterentwicklung der Technik, aber auch die Neujustierung der Gesetzeswelt, lässt nunmehr den Spielraum, die Diskussion über situative Abschaltbarkeit, eine automatische Wiedereinschaltung und die Auslegung der Übersteuerbarkeit von Systemen durch den Fahrer neu zu bewerten.


Die Mercedes-Benz Österreich GmbH
Die Mercedes-Benz Österreich GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Daimler AG. Der Sitz des Unternehmens ist in Salzburg. Mercedes-Benz Österreich ist Generalimporteur der eingetragenen Daimler-Marken Mercedes-Benz und smart bei Pkw sowie der Marken Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge, Unimog und FUSO. Das Unternehmen koordiniert mit rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vertriebs-, Marketing- Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Händlernetz und die von den Händlern betriebenen Vertriebsstandorte. Die Servicearbeiten werden von den autorisierten Werkstätten durchgeführt. Im Jahr 2017 wurden in Österreich 16.522 Mercedes-Benz PKW (inkl. V-Klasse), 5.749 Transporter (exkl. V-Klasse), 1.311 Mercedes-Benz LKW und 1.597 smart zugelassen.

Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH (MBFS), ein Tochterunternehmen der Daimler Financial Services AG, dem Finanzdienstleistungsunternehmen der Daimler AG bietet mit Leasing, Versicherungen und Service & Wartung alle Bausteine für ein sorgenfreies Fahren an. Erweitert werden die innovativen Mobilitätsdienstleistungen unter der Marke Daimler Fleet Management für den Flottenbereich.

Seit 1. Oktober 2015 bietet die Mercedes-Benz Bank GmbH österreichweit seinen Kunden und dem autorisierten Fahrzeughandel Kreditprodukte für alle Fahrzeugsparten des Daimler Konzerns an. Bereits heute wird rund jedes dritte MB Fahrzeug im Markt über die Mercedes-Benz Bank und die Mercedes-Benz Financial Services GmbH finanziert.

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Ansprechpartner

Ulrike Kobler
Pressesprecherin Truck 
 
Mercedes-Benz Österreich GmbH
Fasaneriestraße 35
5020 Salzburg
Tel.: (+43) 662 / 4478-405
E-Mail: ulrike.kobler@daimler.com

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